Jeder versicherten Frau steht ab dem Tag der Geburt Hebammenhilfe zu. Die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen. Privat versicherte Frauen erhalten eine Rechnung, welche sie zunächst selbst tragen müssen. Ein Antrag auf Kostenübernahme sollte vor Erbringung der Leistung bei der zuständigen Kasse eingereicht werden.

Ab dem Tag der Krankenhausentlassung übernimmt die Hebamme die Kontrolle von Gesundheit und Wohlergehen von Mutter und Kind. Sie unterstützt sie jungen Eltern im Handling des Neugeborenen, gibt Tipps und Ratschläge und unterstütz das Zusammenwachsen des Paares mit dem Kind.

Bis zum 10. Wochenbetttag erfolgen die Besuche täglich, anschließend werden die Intervalle länger – entsprechend des Bedarfes der Wöchnerin. Insgesamt können über die Dauer der Stillzeit 16 Kontakte nach dem 10. Lebenstag des Kindes abgerechnet werden, zu diesen zählen sowohl Besuche als auch telefonische Beratungen. Sollte sich besonders in Bezug auf das Stillen Schwierigkeiten ergeben, die eine intensivere Betreuung notwendig machen, kann die Hebammenhilfe im Wochenbett auf Rezept vom behandelnden Gynäkologen verlängert werden.