Am 27.06.2013 wurden im Rahmen einer Feier fünf Schülerinnen des Bildungszentrums am Klinikum Aschaffenburg ausgezeichnet, davon drei Absolventinnen der Berufsfachschule für Hebammen – inklusive mir.

Diese Auszeichnung erhielten wir für unseren “hervorragenden beruflichen Ausbildungsabschluss”. Sprich: Alle in der Ausbildung bewerteten Leistungen flossen in die Gesamtnote ein, welche für diese Auszeichnung zu Gunde gelegt wurde. Im Falle unserer Ausbildung zur Hebamme zählen dazu neben den Noten aus Kurzarbeiten und Schulaufgaben (Klausuren) auch Berichte einzelner Ausbildungsabschnitte, die Führung eines Praxisorientierten Lernzielkatalogs (PLZ, vergleichbar mit einem Berichtsheft), praktische Leistungsnachweise und die Bewertung eines jeden Ausbildungsabschnittes durch die Praxisanleiter und Ausbilder.

Im Rahmen der Feierlichkeit wurden einige kurze Ansprachen gehalten. Sowohl die Leiterin des Bildungszentrums, Frau Dr. Sikora-Klug, als auch die Geschäftsleiterin des Klinikums Aschaffenburg, Frau Reiser, wandten sich mit Worten des Lobes und des Stolzes an uns Absolventinnen, zumal dieser Preis zum ersten Mal im Bildungszentrum verliehen wurde. Jedoch äußerten Sie auch nachdenkliche Worte, besonders in Hinblick darauf, dass alle Preisträgerinnen nun an anderen Häusern tätig sind.
Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir jedoch die Worte von Herrn Prof. Dr. Teichmann, welcher es sich als Leiter der Frauenklinik am Klinikum Aschaffenburg nicht hat nehmen lassen, die Feierlichkeit mit einer Ansprache zu bereichern. Er äußerte sich u.a. zu der Aufgabe, die uns Preisträgerinnen mit dieser Anerkennung zuteil wird. Denn zum einen sei die Erwartungshaltung an uns sicherlich nicht gering aber wir hätten ebenso die Aufgabe, unser Wissen weiter zu geben und stetig auszubauen und zu erweitern.
Nach dieser Ansprache wurden nun die Anerkennungsurkunden samt Blumenstrauß durch den Leitenden Regierungsschuldirektor der Regierung von Unterfranken, Herrn Kornder, und der Schulleiterin der Berufsfachschule für Hebammen, Frau Mändle, überreicht.

Nach dem anschließenden Fototermin mit der Pressesprecherin des Klinikums wurde der inoffizielle Teil der Verleihung eingeleitet. Bei Häppchen und Sekt konnten wir uns mit den anwesenden ehemaligen Mitschülerinnen austauschen, die wir zum Teil seit dem Examen im September 2012 nicht mehr gesehen hatten und doch sehr unterschiedliche Wege eingeschlagen haben. Ebenso waren Schülerinnen unseres Nachfolge-Kurses anwesend, die ihrerseits Fragen an uns hatten, die sich um den Start ins Hebammendasein drehten. Vom persönlichen Austausch mit Frau Mändle werde ich sicherlich noch eine Weile zehren, denn ihr freundliches Wesen und ihre Worte haben mich nicht nur drei Jahre lang durch die Ausbildung begleitet sondern auch im Geiste durch die ersten Monate meiner Berufstätigkeit.